Link Bewertung:66

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Link Bewertung:67

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Link Bewertung:61

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Link Bewertung:80

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Link Bewertung:64

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Link Bewertung:66

Der Krieg des Charlie Wilson ist einer der Filme, bei dem man sich nachdem man ihn gesehen hat fragt, woran man eigentlich genau ist oder ob er einem wirklich gefallen hat. Aber fangen wir am besten wie immer mit einem kurzen Überblick über die Handlung an.

Tom Hanks spielt einen amerikanischen Kongressabgeordneten Anfang der 80er Jahre, der die Dinge etwas anders handhabt, als all die anderen. Er ist, sagen wir mal, etwas pragmatischer veranlagt und so fängt er im Alleingang an, gegen die Russen in Afghanistan vorzugehen.

Der Krieg des Charlie Wilson ist, soweit ich mich erinnern kann, der einzige Film den ich gesehen habe, der komplett ohne Spannung auskommt. Und das ist irgendwie weder positiv noch negativ gemeint. Der Film erzählt seine Geschichte und wirkt dabei fast wie ein Dokumentarfilm und nach einer Stunde vierzig ist er aus, denn die Geschichte ist dann fertig erzählt. Irgendwie geht einem die fehlende Spannung aber auch nicht wirklich ab, denn schlecht gemacht ist der Film nun auch wieder nicht. Einzig die immer wiederkehrenden bitterbösen Anspielungen auf das Versagen der Amerikaner in dieser Situation und der amerikanischen Politik im allgemeinen lockern allerdings für uns Europäer den Film etwas auf. Keine Überraschung, dass der Film in den USA kein besonders großer Erfolg war.

Wenn man sich ein wenig für die amerikanische Politik und/oder deren Position Anfang der 80er Jahre interessiert, kann man sich diesen Film sicher ansehen. Ein Muss ist es aber auf keinen Fall.

Link Bewertung:64

Der Trailer war beeindruckend, keine Frage. Will Smith zieht alleine durch Ney York , mit lediglich einer Shot-Gun auf dem Rücken und begleitet von einem Hund. Doch ansonsten ist die Stadt leer. Kein Mensch in Sicht, nichts rührt sich. Bis der Hund auf einmal etwas wittert, und in ein leerstehendes Haus rennt. Will Smith rennt ihm hinterher, mitten in die Dunkelheit hinein… Zitat des Trailers: “Er ist der letzte Mensch auf Erden… aber er ist nicht allein”. Soweit könnte man fast meinen, dass wir es hier mal wieder mit Aliens zu tun bekommen. Zumindest suggeriert der Trailer das…

Mit I Am Legend zeichnet sich in letzter Zeit ein deutlicher und zugleich trauriger Trend im Action-Genre ab. Schnelle geschnittene Trailer, beeindruckende Bilder und ein guter Soundtrack locken einen ins Kino. Die Ernüchterung folgt dann meist recht zügig. Eine in 5 Minuten zusammengebastelte Story, grausame Dialoge und unnötige Längen, damit man für die Überlange auch noch bezahlen darf … That`s entertainment.

I Am Legend gehört leider zu genau dieser Sorte Film. Die Handlung ist simpel und daher schnell erläutert. Die Menchen versuchen den Krebs durch eine Virenmutation zu besiegen. Das ganze läuft schief (näheres erfährt der geneigte Zuschauer nicht) und fast alle Menschen gehen an diesem Virus zugrunde. Ein paar überleben (darunter Mr. Smith) und werden von denen getötet, die sich durch den Virus zu Mutanten entwickelt haben (unsere “Aliens” aus dem Trailer…).

Die Bilder der verlassenen Stadt sind atemberaubend und die Story wird die ersten 10 Minuten des Films auch zügig vorangetrieben. So erfährt man früh, dass Will Smith der einzige Überlebende in New York, vielleicht sogar auf der ganze Welt, ist. Praktischerweise ist er auch noch Virologe und resistent gegen das Virus. Daher macht er es sich zur Lebensaufgabe ein Gegenmittel gegen den Virus zu finden.

So fantastisch die Bilder auch sind, so schnell werden sie langweilig. Sich 30 Minuten eine leere Stadt anzusehen ist definitiv zu lang, egal wie schön eine Stadt auf der Leinwand auch dargestellt wird… Und nachdem Handlung, Tiefe und Spannung auch nicht viel hergeben, kann man sich den Film eigentlich getrost schenken.

Link Bewertung:62

Eine Prinzessin steht kurz vor ihrer Heirat, wird dann jedoch von der bösen Stiefmutter in spe nach New York, der Welt ohne Happy End, verbannt. Dort trifft sie auf Mr. Charming himself Patrick Dempsey, der sogleich ganz angetan ist von der rührenden Naivität der Prinzessin und fängt an, sich in diese zu verlieben. Als dann auch noch der zurückgelassene Verlobte nach New York kommt, beginnt die Suche nach der großen, wahren Liebe.

Die ersten 10 Minuten des Films, die Vorgeschichte quasi, bekommt man in Zeichentrick serviert, bevor es dann in New York mit dem “normalen” Film weitergeht. Die Idee an sich, in einen Film Zeichentrickelemente zu integrieren ist nicht neu. Das ändert aber nichts daran, dass sie noch nie gut funktionert hat. Und damit sind wir schon bei den vielen Kleinigkeiten, die die Stimmung des Films Minute um Minute runterziehen. Die Charaktere sind viel zu überzogen und extrem dargestellt. Das mag Absicht sein, wirkt sich auf den Film aber eher negativ aus, da schlicht die Identifizierung flöten geht. Da hilft dann auch ein nettes Lächeln von Patrick Dempsey nicht mehr viel. Überhaupt versucht der Film sich, völlig Disney untypisch, selbst auf die Schippe zu nehmen, was nur sehr bedingt gelingt.

Disney Filme sind und waren schon immer schön, nett und ein Erlebnis für die ganze Familie. Verwünscht dagegen ist zynisch, ironisch, überzeichnet und am Ende des Films fragt sich der ein oder andere sicher, ob das wirklich ein von Disney produzierter Film war. Zu konfus, zu undurchsichtlich und lieblos … Da gibt es bessere Alternativen.

Link - Bewertung:83

Til Schweiger ist bei einer Boulevard Zeitschrift tätig und sich für nichts zu schade, um an eine gute Story zu kommen. Als er es dabei übertreibt, wird er zu Sozialstunden verurteilt, die er in einem Kindergarten ableisten muss. Zu seinem Pech leitet diesen Kindergarten Anna alias Nora Tschirner, der er in früher Kindheit öfter übel mitgespielt hat.

Sehr feinfühlig zeigt der Film, wie sich die Wertevorstellungen des von Til Schweiger dargestellte Charakters durch sein neues Umfeld ändern und auch mit der alten “Freundin” kommt er nach und nach besser zurecht. Mehr soll über die Handlung an dieser Stelle nicht verraten werden.

Fantastische Schauspieler, eine romantisch angehauchte Handlung mit viel Witz und Charme und die gute Laune, die der Film versprüht, machen Keinohrhasen zu einem der wenigen Filme im Jahre 2007, die man einfach gesehen haben muss.

Link - Bewertung:78

Und es gibt sie doch noch, die guten deutschen Filme (wenn sie auch rar gesät sind). So zeigen Vorne ist verdammt weit weg und Keinohrhasen gegen Ende des Jahres 2007, dass nicht nur Hollywood Kinos füllen kann.

Die Hauptrolle hat in diesem Fall der Kabarettist Erwin Pelzig übernommen.

Dieser springt für einen Kumpel ein, als dieser wegen einer Verletzung seinen Job als Chauffeur eines Industriellen nicht mehr ausüben kann. Als er bei seinen Fahrten merkt, dass der Job seines Freundes auf dem Spiel steht und die Kinder des Chefs diesen entmachten wollen, um die Firma ins Ausland zu verlagern, ist klar, dass Pelzig etwas dagegen unternehmen muss.

Bei Vorne ist verdammt weit weg handelt es sich um eine Gesellschaftssatire, welche sich nicht davor scheut die Themen Arbeitslosigkeit und Globalisierung zu thematisieren. Der feine Humor zwischendurch bewahrt einen allerdings davor, von der Handlung erschlagen zu werden.

Wer was für deutsche Filme übrig hat, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen.