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Link | Tendenz: Neutral
Die ganze Geschichte wird gut aufgebaut und hat auch die nötigen witzigen Dialoge, um die etwas deprissive Stimmung des Films ab und an etwas aufzulockern.
Leider begeht der Film zwischendrin einen großen Fehler, da der Übergang von der finalen Gründung des Services bis zum ersten Anruf ganze 20 Minuten dauert. Definitiv zu lang und zu langweilig für solch einen Film. Dadurch wirkt der Film sehr langatmig und verdirbt einem den Spaß.
Stellungswechsel kann daher leider nur teilweise überzeugen und fällt wie viele andere deutsche Filme unter die Kategorie: „Nett – mehr aber auch nicht“
Link | Tendenz: Negativ
Triangle war die große Unbekannte auf dem Asia Filmfest 2007. Wie man bereits aus dem Chemieunterricht weiß, gehen manche Versuche gut, und manche eben nicht. Leider gehört Triangle ohne Zweifel zu zweiterer Kategorie.
Die Idee an sich war recht ansprechend. 3 Regisseure mit ihren jeweiligen Crews, Storywritern etc. bewaffnet, haben ein Drehbuch entworfen und unabhängig von den anderen ihren Teil des Films abgedreht. Am Ende wurden die 3 Teile dann aneinandergehängt und voila, hatte man einen neuen Film.
Das traurige ist nur, dass man im Film selbst davon rein gar nichts mitbekommen hat. Kein Regisseur hat seinem Teil so den Stempel aufdrücken können, dass man mitbekommen hätte, dass der Film gerade von einem Teil in den nächsten übergegangen ist.
Unter Strich bleibt daher ein langweiliger Film, der durch nichts überzeugen kann und in welchem die Idee drei Regisseure zusammenzuführen schlichtweg verpufft.
Link | Tendenz: Negativ
Flash Point war der absolute Durchschnittsfilm auf dem Asia Filmfest.
Besonders lächerlich ist der „Endkampf“ geraten, in dem sich Cop und Bösewicht gefühlte 20 mal mit allen zur Verfügung stehen Mitteln auf den Kopf hauen (jeder normal Sterbliche hätte wohl nach dem ersten Schlag schon einen Schädelbasisbruch) und auch mal zusammen 2 Stockwerke durch die Gegend fallen. Das macht Leuten dieses Kalibers aber offensichtlich nichts aus, und so rappelt man sich wieder auf und macht munter weiter. Ich wusste gar nicht, dass Leute aus Hong Kong solche Dickschädel sind …
Nullachtfünfzehn Aktionfilm, der keinem weh tut, aber den auch niemand braucht.
Link | Tendenz: Neutral
The Banquet würde wohl gern in einem Atemzug mit Filmen wie Hero, House of flying daggers oder Der Fluch der goldenen Blume genannt werden, wird diesem Anspruch aber nicht gerecht.
Die Kulissen sind bombastisch, die Welt erscheint in den offenen Kamerawinkeln geradezu grenzenlos und auch der Cast ist top besetzt. Doch in diesem Fall wäre weniger vermutlich mehr gewesen.
An mehr als einer Stelle wirkt der Film sehr bemüht und schafft es nicht dieses Gefühl abzuschütteln. So hat man immer den Eindruck, dass der Film alles noch ein bißchen besser machen will, scheitert aber am Ende an den eigenen Ansprüchen und der Tatsache, dass man nicht genau weiß, was man denn nun falsch gemacht hat.
Für das ganz große Kinoerlebnis hat es nicht gereicht, aber für Leute, die sich gern ab und an asiatische Filme ansehen, ist der Film auf jeden Fall einen Blick wert.
Link | Tendenz: Positiv
Das Asia Film Fest hat mit einem Knaller begonnen.
Vexille ist ein digitaler Hochglanz-Anime, der alles bietet, was man sich von einem solchen Film wünschen kann. So hat das Entwicklungsteam, welches 2004 schon Appleseed erschaffen hat, diesmal auf allzu theatralische Dialoge verzichtet und mehr auf eine gradlinige, temporeiche Story gesetzt. Dazu passt sich der fetzige Soundtrack den Kampfszenen und dem ganzen Film optimal an und tut sein übriges dazu, eine neue Messlatte im Genre Anime zu setzen.
Wer auch nur ansatzweise was für solche Filme übrig hat, wird diesen Film lieben.
Link | Tendenz: Positiv
Normalerweise bin ich von Kriegsfilmen nicht besonders angetan. Operation:Kingdom stellt eine angenehme Ausnahme dar.
Schnell wird klar, dass es in diesem Film keine Superamerikaner gibt, denen Kugeln nichts ausmachen und Beweise geradezu zufliegen. Man muss mit den Behörden vor Ort kooperieren und so manchen Rückschlag einstecken. Außerdem beschäftigt sich Operation:Kingdom sehr kritisch mit der Außenpolitik Amerikas.
Insgesamt kommt der Film wesentlich realistischer rüber, als die meisten seiner Verwandten, und genau das macht ihn so gut. Ein erwachsenes Aktion-Drama.
Link | Tendenz: Negativ
Zugegeben, ich wusste, was auf mich zukommen wird…
Planet Terror kommt als „trashiger“ Retrofilm im Stil der amerikanischen 70er Jahre (Grindhouse genannt) daher. Wenn so ein Film dann auch noch von Rodriguez (Sin City, Faculty) gedreht wird, kann das fast nur in einem Zombie-Splatter enden.
Dieser war allerdings sogar mir zu überdreht und konnte an keiner Stelle überzeugen. Wer sich fragt, welchen der beiden Grindhouse Filme (Tarantino -Death Proof Kritik dazu hier; oder Rodriguez – Planet Terror) man sich anschauen sollte, ist mit Death Proof auf jeden Fall besser beraten.
Link | Tendenz: Positiv
Um es kurz zu machen – Ratatouille ist die Überraschung des Jahres und der bisher mit Abstand beste Pixar Film.
Liebevoll animiert führt der Film durch die Welt der guten Küche und erschafft eine wundervolle Wohlfühlatmosphäre. Ein absolutes Muss für jeden Kinofan.
Link | Tendenz: Positiv
Wer bei Die Fremde in Dir auf eine sinnlose Gewaltorgie hofft, wird enttäuscht werden. Der Film geht vielmehr auf die Gefühle und Gedanken der betroffenen Frau ein (grandios dargestellt von Jodie Foster) und zeigt die innere Zerrissenheit, mit der sie klarkommen muss.
Der Film wandelt bis zum Ende auf einem schmalen Grat, nicht zu gewaltverherrlichend zu wirken, bekommt das aber besser hin, als so manch anderer Film.
Link | Tendenz: Negativ
Der zweite Teil der Trilogie Liebe, Tod & Teufel von Fatih Akin (Erster Teil: Gegen die Wand ) konnte leider nicht so überzeugen, wie man sich das nach dem ersten Teil vorgestellt hat. Das mag an überzogenen Erwartungen liegen, aber vielleicht auch daran, dass man sich mit den einzelnen Handlungssträngen nicht so richtig identifizieren kann.
An sich ist der Film gut gemacht, hat mir persönlich aber nichts gegeben. Mal sehen wie der dritte Teil Teufel wird …
Link | Tendenz: Neutral
Wer den Vorgänger 28 Days Later nicht gemocht hat, wird auch mit 28 Weeks Later kaum etwas anfangen können.
Alle anderen werden, wie im Vorgänger, Ihren Spaß haben, denn der Film nimmt sich gerne öfter mal selbst auf die Schippe und macht nebenbei noch vieles ein wenig besser als der Vorgänger.
Gut umgesetzter Horror/Zombiefilm ohne tiefgreifende Handlung. Aber die hätte eh nur abgelenkt
Link | Tendenz: Neutral
Dieser Film ist ein gutes Beispiel dafür, dass Kritiker ab und an einfach keine Ahnung haben, wovon sie eigentlich reden. Vielleicht haben sie die Anspielungen nicht verstanden oder den Film einfach nicht gesehen. Wie auch immer.
Death Proof sollte man sich tatsächlich nur ansehen, wenn man die meisten Filme von Tarantino bereits gesehen hat, ansonsten geht einem viel Spaß verloren, weil man den ein oder anderen Gag/Anspielung einfach nicht versteht. Ansonsten macht Death Proof jede Menge Laune und ist in jeder Hinsicht sehenswert.
Für Tarantino- und Filmfans fast schon ein Muss, für alle anderen vermutlich eher weniger geeignet.
Link | Tendenz: Positiv
Eine Trauerfeier bei der so ziemlich alles schief geht, was schief gehen kann. Klingt nicht nach einem lustigen Film? Falsch gedacht.
Britischer Humor – wie immer gewöhnungsbedürftig, aber in diesem Film sehr gut und stimmig rübergebracht, bringt die richtige Würze in diesen Film. Er ist zwar mit 91 Minuten etwas kurz geraten, aber dafür kommt man in dieser Zeit voll auf seine Kosten.
Kurzweilige Komödie über die etwas andere Art der Bestattung.
